Balthasar Freundeskreis
Willkommen

Balthasar-Lesekreis

Treffen des Lesekreises am Dienstag, 19. Dezember um 19.00 Uhr im Pfarreizentrum St. Anton (Saal Aggäus). Diskutiert wird über folgende drei Kapitel des Buches

Klarstellungen, Zur Prüfung der Geister von Hans Urs von Balthasar, die im Voraus zu lesen sind: Der unbekannte Gott, Der persönliche Gott und Der menschwerdende Gott. Es wird empfohlen, die 4. oder 5. Ausgabe mitzunehmen.

Alle, auch Neueinsteiger, herzlich eingeladen.

Marco Schmid



Einsiedler Adventseinkehrtage 2017
    

mit Bischof Felix Genn
(Bischof von Münster)

"Mystische Gotteserfahrung in der Moderne
als Enthüllung Gottes und des Menschen

Ein Grundmotiv bei Adrienne von Speyr"


Alle sprechen über Mystik - aber was bedeutet dieser Begriff? Wir befragen anlässlich ihres 50. Todesjahres Adrienne von Speyr (1902-1967), Schweizer Ärztin, Mystikerin, geistliche Schriftstellerin und Weggefährtin Hans Urs von Balthasars. Zentrale Themen bei Adrienne von Speyr sind die trinitarische Grundlegung des Gebetes, die marianische Bereitschaftshaltung und die von ihr immer wieder geschilderte und geforderte Beichthaltung. Bischof Felix Genn wird der Gestalt von Speyrs einige Betrachtungen widmen und die Teilnehmer zur Einkehr anregen.

Bitte beachten sie die neue Tagungsstätte in Einsiedeln: Hotel Allegro (Lincolnweg 23, 8840 Einsiedeln, Tel.: 055 418 88 88). Unterkunft, Mittag- und Abendessen werden ebenda im Hotel Allegro angeboten. Eine frühzeitige Reservation der gewünschten Zimmer ist dringend zu empfehlen. Die neue Tagungsstätte bietet Gelegenheit zum geselligen Austausch bei gemeinsamen Mahlzeiten. Genug Parkplätze sind gratis beim Hotel Allegro verfügbar.

Hier können Sie die Unterlagen herunterladen:

AET 2017 Flyer (pdf)
AET 2017 Unterkunft (pdf)
AET 2017 Bücherempfehlung (pdf)


Aus dem Newsletter des Johannes Verlags Einsiedeln
Aus dem Buch WELT IM WANDEL. MIGRATION ALS TATSACHE UND HOFFNUNG von ANGELO SCOLA, NEUERSCHEINUNG, Übertragen von Peter Henrici SJ, Neue Kriterien 19
82 Seiten, kartoniert, € 12.- / CHF 18.-, ISBN 978 3 89411 441 1

In der Schule der Märtyrer
Die Verfolgung, die heute so viele Christen trifft, ist für die Kirche zutiefst bedeutsam. Das Blut der Märtyrer ist Same für neue Christen, auch wenn wir in unserer beschränkten Sicht die Frucht dieses Zeugnisses noch nicht sehen. Was es lehrt, reicht auch über die Grenzen der Kirche hinaus als wichtiger Ansporn für unsere Zivilgesellschaften. Papst Franziskus hat das in seiner Ansprache beim Nationalen Kongress der Kirche in Florenz unterstrichen, als er den Dialog als gegenseitige Einflussnahme vorstellte: «Wir müssen uns stets daran erinnern, sagte er, dass es keinen echten Humanismus geben kann ohne die Liebe als Band zwischen den Menschen, mag dieses nun interpersonal, persönlich, gesellschaftlich, politisch oder geistig sein. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit des Dialogs und der Begegnung zur gemeinsamen Begründung des Staates. Die beste Antwort auf die menschliche Streitbarkeit im Sinne des bekannten homo homini lupus eines Thomas Hobbes ist, wie wir wissen, das Ecce homo Jesu Christi. Er macht keine Vorwürfe, sondern erduldet und erlöst unter Einsatz der eigenen Person.» Wie Christus sühnt auch der Märtyrer unter Einsatz der eigenen Person und im Erdulden des Bösen, das man ihm antut; so setzt er jedem zerstörerischen, entmenschlichenden Crescendo der Gewalt von Anfang an eine Grenze. Das zeigt sich im Fall Pater Hamels. Die Muslime haben seine Ermordung nicht nur verurteilt; sie hat bei ihnen auch ausgedehnte Sympathiekundgebungen hervorgerufen. So sehen wir, dass die Christen, wenn sie, wie Pater Hamel, wirklich Christen sind, nicht nur zum Besten der Kirche, sondern auch der ganzen menschlichen Gesellschaft beitragen.
Darin zeigt sich die oft unterschätzte kulturelle und politische Bedeutung der Herrlichkeit des Kreuzes. Sie würde es erlauben, diese grundlegende, aber anstößige Wahrheit unseres Glaubens in einer neuen Weise darzulegen. [75f.]

Der Verfasser war Rektor der Lateranuniversität und Präsident des Päpstlichen Instituts für Ehe- und Familienstudien in Rom. 2002 Ernennung zum Patriarchen von Venedig, 2011-2017 Erzbischof von Mailand. Er ist Präsident von «Oasis», einer 2004 gegründeten Stiftung zur Förderung des interreligiösen Dialogs mittels interkultureller Beziehungen, insbesondere zwischen Christen und Muslimen.


  
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Letzte Aktualisierung: 24. 11. 2017